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Betreuung Asylsuchender: Wechsel steht bevor

Detmold (15. Dezember 2016). In drei Landesunterkünften für Asylsuchende in Ostwestfalen-Lippe wechseln in den kommenden Wochen die Betreuungsteams: In Bielefeld, Bad Driburg und Oerlinghausen nehmen neue Dienstleister ihre Arbeit auf. Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl dankt den scheidenden Helfern für ihre gute Arbeit.

Flexibel und tatkräftig hätten die Organisationen die Bezirksregierung dabei unterstützt, die zahlreich ankommenden Schutzsuchenden aufzunehmen und zu beherbergen. „Dafür gebührt Ihnen allen, den hauptamtlichen und den ehrenamtlichen Helfern, großer Dank“, sagt die Regierungspräsidentin. Die Organisationen seien oft bereit gewesen, schnell und unbürokratisch zu helfen. Das gelte vor allem für das vergangene Jahr, in dem mehrere tausend Unterkunftsplätze aufgebaut worden waren. „Durch diesen Einsatz haben sie es uns ermöglicht, die in Ostwestfalen-Lippe ankommenden Menschen vor der Obdachlosigkeit zu bewahren“, sagt die Regierungspräsidentin.

Die Betreuungsdienstleistung in den Zentralen Unterbringungseinrichtungen in Bielefeld, Bad Driburg und Oerlinghausen waren in den vergangenen Wochen neu ausgeschrieben worden. Grund war das Auslaufen der Verträge. Koordiniert wurde das europaweite Verfahren durch die Bezirksregierung Arnsberg. „Öffentliche Verwaltungen sind verpflichtet, mit Steuergeld verantwortungsvoll umzugehen und effizient zu wirtschaften“, erklärt Abteilungsleiter Rüdiger Most von der Bezirksregierung Detmold. Diese Ausschreibung sei gesetzlich gefordert, erfolge turnusgemäß und entspreche den Anforderungen der Vergabe durch die öffentliche Hand.

Als Entscheidungskriterium zur Auswahl der künftigen Betreuungsorganisationen diente vor allem die Wertung der Betreuungskonzepte. Sie fiel mit 60 Prozent der zu vergebenen Punkte ins Gewicht. Der Angebotspreis wurde mit 40 Prozent gewertet. Zuallererst war also die Qualität des Angebotes ausschlaggebend.

Aus Sicht der ehrenamtlichen Helfer soll sich möglichst wenig ändern. Die wichtige Unterstützung durch engagierte Bürgerinnen und Bürger der jeweiligen Stadt wird auch künftig möglich sein, wie Dezernatsleiter Jörg List betont. „Die Bezirksregierung stellt sicher, dass bestehende Angebote weiter geführt werden können“, sagt List. Wie dies im Einzelnen geschehen soll, werde die jeweilige Betreuungsorganisation regeln, nachdem sie mit der Arbeit begonnen hat.

Details zu den Einrichtungen

In der Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) Bielefeld-Oldentruper Hof, wird zum 1. März 2017 die DRK-Betreuungsdienste Westfalen-Lippe gGmbH die Betreuung der Asylsuchenden übernehmen. Bisher beauftragt ist der Arbeiter Samariter Bund.

In der ZUE Bad Driburg folgt der Verein Zukunftsorientiert Förderung, ZOF, zum 1. Januar 2017 auf den bisherigen Anbieter Weberhaus Nieheim gGmbH.

Die Betreuung in der ZUE Oerlinghausen wird vom 1. Februar 2017 an durch die DRK-Betreuungsdienste Westfalen-Lippe gGmbH verantwortet. Bisher tätig ist die Johanniter Unfall Hilfe.

Die Bezirksregierung Detmold betreibt im Dezember 2016 in OWL sechs Zentrale Unterbringungseinrichtungen (ZUE) sowie die Erstaufnahmeeinrichtung in Bielefeld. Die Standorte sind Bielefeld (EAE und ZUE), Bad Driburg, Borgentreich, Herford, Oerlinghausen und Staumühle. Der Betrieb der Notunterkünfte im Regierungsbezirk Detmold ist eingestellt.

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